Slow Light

 

Slow Light – Seeking Darkness ist eine transdisziplinäre künstlerische und kulturelle Auseinandersetzung mit der mangelnden Dunkelheit im urbanen und ruralen Raum.

(S)low Light – Seeking Darkness ist ein von der Kärntner Kulturstiftung prämiertes Projekt im Rahmen des ersten österreichweiten Calls unter dem Motto „Umbrüche“.

Das Projekt findet über Grenzen hinweg statt und bereichert und stärkt die Präsenz von künstlerischer Praxis im kulturellen Alltag in der Alpe-Adria Region. Gelebte Synergien schaffen nachhaltige Impulse für Kärnten mit Partnergruppen im Friaul (Stazione di Topolò), im slowensichen Socatal (Sajeta Festival Tolmin), Istrien (Mani doo, Hrelji 45) und in der Steiermark (Klanghaus Sankt Johann). In Kärnten arbeitet der Verein Klanghaus eng mit Radio Agora, dem Verein Innenhofkultur und dem BG-BRG St. Martin in Villach zusammen.

Die Suche nach der Dunkelheit wirft vielfache Fragen auf, von ökologischen Aspekten und Auswirkungen der wachsenden Lichtverschmutzung bis hin zu kunsthistorischen Zugängen mit der Dunkelheit als Faszinosum, Inspiration und als Ambiente einer erhöhten Wahrnehmung.

Im Rahmen des Projektes entsteht eine Serie von künstlerischen und soziokulturellen Arbeiten zum Thema der fehlenden Dunkelheit, die sich in Residencies, Feldforschung, Works in Progress, Performances, Podcasts, Broadcasts, Hybrid-Digitalen Workshops und Publikationen manifestiert.

Am BG-BRG St. Martin wird das Bedürfnis nach Dunkelheit von SchülerInnen, PädagogInnen und KünstlerInnen erforscht. In diesem Pilotprojekt basierend auf dem neu entwickelten digitalen Environment CHIP (cultural hybrid interactive platform) setzen sich SchülerInnen mit dem Thema auseinander und werden somit Teil eines zukunftsorientierten Kulturprozesses.

Slow Light – Seeking Darkness schärft das Bewusstsein der TeilnehmerInnen sowie der Öffentlichkeit für Umweltprobleme und zeigt Wege und Zugänge auf, wie jeder zur Verlangsamung des Klimawandels beitragen kann.  Der Fokus liegt auf der Stärkung der kreativen Kapazitäten in der Region & am Aufbau nachhaltiger grenzüberschreitender Netzwerke.

Beiträge zu dem Projekt sind nachzuhören bei unserem Kooperationspartner Radio AGORA.

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